Energiepolitik

Die CDU-Kreistagsfraktion ist derzeit in mittelständischen Unternehmen unterwegs, um sich deren Sorgen und Nöte -gerade in Zeiten der Pandemie anzuhören - und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. 

G&S nutzte die Gelegenheit die ständig steigenden Energiekosten mit der Landtagsabgeordneten Jenny Groß, dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Stephan Krempel und dem Europaabgeordneten Ralf Seekatz zu diskutieren. 

Da das Unternehmen nicht von der EEG-Umlage befreit ist, und durch die CO² Bepreisung ab 2021 noch höhere Kosten zu erwarten sind, strebt man die höchst mögliche Eigenstromversorgung an. Der Bau von mittlerweile drei PV-Anlagen auf Dächern der Produktionsanlagen ist ein erster Schritt hierzu.

Eine weitere Lösung bietet sich an: im Rahmen einer Verfüllung einer ausgetonten Fläche könnte G&S einen Solarpark nutzen. Dieser soll durch die Gemeinde Boden und einer Energiegenossenschaft erstellt werden. Hauptabnehmer des Stromes wäre G&S. Der Vorteil: keine kostenintensive Stromspeicherung, kurze Wege der Stromverarbeitung . Ortsgemeinde, Energiegenossenschaft und G&S würden hiervon genau wie die Umwelt profitieren.

Bei der Betriebsführung zeigten sich die Politiker erfreut, dass es mit innovativen Unternehmen wie G&S gelungen ist, den Strukturwandel von „Grau-Blau-Produkten“ zu hochwertiger Industriekeramik mit technisch aufbereiteten Rohstoffen zu begleiten. 

                                                             Von links: Europaabgeordneter Ralf Seekatz, Jenny Groß MdL, Geschäftsleitung G&S, Dr. Stephan Krempel