Den Eingriffen in die oberflächennahen Rohstoffe liegen sorgfältige Planungen von Experten durch Beteiligung an den Rahmenbetriebsplanverfahren zugrunde. Sie regeln Gewinnung, Aufbereitung und Rekultivierung während der gesamten Lebensdauer einer Betriebsfläche.
Immissions- und Emissionsprognosen von Lärm und Staub sind Grundlagen von technischen Schutzmaßnahmen.
Niederschlagswasser der offenen Tagebaue und der befestigten Anlagenflächen werden in mechanisch arbeitenden Absetzbecken behandelt. Ein Maximalanteil der wassertrübenden Tonteilchen wird vor der Einmündung in öffentliche Gewässer sedimentiert.
Zulässige Schallpegelgrenzen der Aufbereitungsanlagen werden durch geräuscharme, technische Schutzmaßnahmen eingehalten. Emissionsgrenzwerte der Mahlanlagen und der Tunnelöfen werden durch ausreichend dimensionierte Filteranlagen gewährleistet. Strauch- und baumbepflanzte Sichtdämme schirmen betriebliche Bereiche ab.
Zur Reduzierung der Straßenverschmutzungen sind Reifenwaschanlagen für LKWs installiert.
Beim Abfall gilt grundsätzlich Abfallvermeidung durch abfallarme Produktgestaltung und Verarbeitung. Durch den Transport von losem Material in Silofahrzeugen wird Verpackungsmaterial eingespart. Big-Bags werden mehrfach benutzt.
Der gesetzlichen Verpackungsverordnung wird durch die Zusammenarbeit mit der Fa. VfW GmbH genüge getan.
Der Transport der Rohstoffe erfolgt mit dieselbetriebenen Radladern und Gabelstaplern, die möglichst geräuscharm und sparsam im Verbrauch sind.
Den Transport unserer Produkte zum Kunden wickeln wir über den betriebseigenen Gleisanschluss zu 30 % ab. Der umweltfreundliche Schifftransport macht 17 % aus.
Zum Umweltschutz gehört die Energieeinsparung. Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Elektrische Geräte werden ständig überprüft und gewartet. Alle Mitarbeiter sind angewiesen Strom und Wasser nicht zu verschwenden. Durch den Einbau von Sparlampen und Bewegungsmeldern wird Energie eingespart. Standby bei Computern und Bürogeräten werden vermieden.
Verwaltungsgebäude und Zentrallabor sind wärmetechnisch auf dem neuesten Stand um Energieverluste zu vermeiden.
Im Rahmen des Betrieblichen Vorschlagswesens werden alle Anregungen der Mitarbeiter auch im Bereich der sinnvollen Einsparung von Energie geprüft und umgesetzt.
Durch den Bau von mittlerweile 3 Photovoltaikanlagen und der jährlichen Lieferung von mehr als 27.000 Kwh ins öffentliche Stromnetz werden die CO² Emissionen gesenkt und die Umwelt wesentlich entlastet.
Durch die Teilnahme an einem EffCheck Projekt werden Maßnahmen zum produktionsintegrierten Umweltschutz angestoßen.
Als Branchenerster hat Goerg & Schneider im Mai 2012 ein Energiemanagementsystem EnMS nach ISO 50001:2011 erfolgreich eingeführt.






