rfa-qualitaetQualitätssicherung beginnt mit der Lagerstättenerkundung. Kernbohrungen grenzen abbauwürdige Lagerstätten ab. Schichtenprofile der im Koordinatensystem mit maximal 50 m Abstand angelegten Bohrpunkte ermöglichen Aussagen zur Qualität und Quantität der Tonhorizonte. Die spätere Probeentnahme am Abbaustoß dient der Produktionssteuerung.

Die Qualitätsprüfung und -beurteilung erfolgt permanent während der Aufbereitung der einzelnen Produkte an Durchschnittsproben des laufenden Materialstroms überwiegend mittels automatischer Probenehmer und -teiler. Die wesentlichen Parameter in den Rohstoffdatenblättern werden unter Anwendung der DIN-Vorschriften, Empfehlungen der Deutschen Keramischen Gesellschaft (DKG) und kundenspezifischen Vereinbarungen bestimmt.

  • Rohton:

    Chemische Zusammensetzung, Brennverhalten, Gießfähigkeit, Trockenbruchfestigkeit, Siebrückstand.
  • probenStückschamotte:

    Kornraumgewicht, Sauberkeit, Dehnungs-Schwindungsverhalten, chemische Analyse
  • Mahlschamotte:

    Kornkurve, magnetischer Rückstand
  • Mahlton:

    Kornverteilung, Brennverhalten, chemische Analyse
  • Massen:

    Brennschwindung, Porosität, Plastizität, und Verarbeitbarkeit bzw. Gießfähigkeit und Scherbenbildung